Ein Ruhepuls von 60-100 gilt als normal. Aber was bedeutet es, wenn dein Herz unter 50 Mal pro Minute schlägt?
Das Athletenherz-Phänomen
Ausdauersportler entwickeln oft einen Ruhepuls zwischen 40-50 BPM. Das Herz wird effizienter: größeres Schlagvolumen bedeutet weniger Schläge nötig. Lance Armstrong hatte angeblich einen Ruhepuls von 32 BPM.
Herzratenvariabilität (HRV): Der bessere Indikator
Noch aussagekräftiger als der reine Ruhepuls ist die HRV. Sie misst die Variation zwischen Herzschlägen und reflektiert die Aktivität deines autonomen Nervensystems. Hohe HRV = gute Erholung und Stressresilienz.
Wie du deinen Ruhepuls senkst
- Regelmäßiges Ausdauertraining (Zone 2!)
- Stressmanagement und ausreichend Schlaf
- Koffein und Alkohol reduzieren
- Atemübungen und Meditation
Wann zum Arzt?
Ein niedriger Ruhepuls bei fitten Menschen ist meist harmlos. Aber bei Symptomen wie Schwindel, Müdigkeit oder Ohnmacht solltest du das abklären lassen.
Mit Pulselyze trackst du Ruhepuls und HRV automatisch und erkennst Trends über Wochen und Monate.